Kolleginnen und Kollegen zu helfen ist einfach mein Ding!

Marion Kraft

, Frauenbeauftragte und Busfahrerin

viele Ecken von Berlin kennengelernt

„Einmal vorn auf dem großen Gelben und ich war fasziniert“

Am 3.7.2000 startete ich in der BT als Busfahrerin. Der Grund, warum ich zur  BT wollte, war, dass ich von 1989 bis 1998 als Busfahrerin bei der BVG gearbeitet hatte und mich arbeitstechnisch wieder heimischer fühlen wollte.

Ursprünglich bin ich ausgebildete „Elektrozeichnerin“. Doch das erfüllte mich nicht. Also beschloss ich, etwas völlig anderes auszuprobieren, nämlich Busfahren. Was soll ich sagen, einmal auf dem großen Gelben gesessen und ich war fasziniert!

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat bei meinem Mann (er ist ebenfalls Busfahrer) und mir immer gut geklappt. Wir passten unsere Dienste dementsprechend an und notfalls musste die Oma einspringen.

 

In den ersten drei Jahren bei der BT fuhr ich von allen Höfen (außer Spandau). Dadurch lernte ich recht viele Ecken Berlins kennen. Nach diesen drei Jahren fuhr ich nur noch vom Betriebshof Lichtenberg (teilweise auch Indira-Ghandi-Str.). Hauptsächlich war ich auf der Linie 161 unterwegs. Das war eine echt schöne Zeit! Als diese Linie dann an einen anderen Anbieter abgegeben wurde, fing ich daher an, von drei Höfen nur noch nachts zu fahren, bis ich 2006 in den Britzer Nachtturnus kam.

Zudem bin ich seit einigen Jahren im Betriebsrat der BT tätig. Durch einen Platz als Nachrücker auf der Liste konnte ich einen kleinen Einblick in die Betriebsrat-Tätigkeit bekommen und bin seit 2010 ordentliches Betriebsrat-Mitglied.

Seit 2012 bin ich Frauenvertreterin in der BT und seit 2016 auch Mitglied im Aufsichtsrat der BT.

Kolleginnen und Kollegen zu helfen ist einfach mein Ding!